Sonntag, 6. September 2009

Die zweite Arbeitswoche beginnt...

Mein erstes Wochenende hier ist nun vorbei und die zweite Arbeitswoche hat begonnen. Und wie versprochen, habe ich diesmal auch ein paar Fotos, die ich euch zeigen kann - aber dazu kommen wir spaeter. Ich hatte also mein erstes Wochenende hier und hatte ja schon befuerchtet, dass ich eingehen werde, weil ich nichts zu tun habe. Nunja, so war es nicht. Stattdessen hatte ich ein schoenes Wochenende mit meinen Gasteltern, das ruhig auch noch ein paar Tage laenger haette dauern koennen... :) Um es kurz zusammen zu fassen: Wir waren einkaufen (ein Hoch darauf, dass die Geschaefte hier auch am Sonntag auf haben! :) ), am Strand angeln und am zusammen mit der Familie und ein paar Freunden anlaesslich des gestrigen Vatertages essen. Zum Angeln kann ich nur sagen: Wir haben es versucht! ;) Es war sehr windig und sehr kalt, aber ich denke, es sind trotzdem ein paar sehr schoene Fotos entstanden (sieht waermer aus als es war... ;) ) Leider haben wir nicht einen einzigen Fisch gefangen. Aber egal - ich habe den Strand gesehen und wusste wieder, weshalb ich unbedingt nach Neuseeland wollte... :) Das Essen gestern war echt ein kulinarisches Abenteuer - ich habe Dinge gegessen, von denen ich nicht mal wusste dass es sie gibt. Man muss dazu sagen, dass es ein traditionell chinesisches Essen war - ich denke, das erklaert einiges... ;) Auf jeden Fall gab es frittierte Huehnerkrallen, suesses Fleisch, Kokosnuss-Goetterspeise und Fleisch im suessen Teigmantel. Alles, wo sich dem gemeinen Mitteleuropaeer schon beim Gedanken daran schon die Fussnaegel hochkraeuseln... :) Naja, ich habs gegessen (abgesehen von den Huehnerkrallen) und habs ueberlebt. Und ich denke, einmal im Leben sollte man es mal probiert haben... :) Gestern abend habe ich Kontakt zu einem Deutschen Au-Pair aufgenommen, das nur ein paar Haeuser von mir entfernt wohnt. Cool, oder? Und das Beste: Sie bleibt auch bis Januar hier! Sieht also tatsaechlich so aus, als koennte ich hier Kontakte knuepfen. Das wird mir die Zeit hier sicherlich enorm erleichtern. Sie heisst Nathalie, ist 19 Jahre alt und kommt aus der Pfalz. Heute abend wollen wir nochmal telefonieren und mal ein Treffen ausmachen, mal sehen, was draus wird. Ansonsten habe ich hier in der letzten Zeit zwei Dinge gelernt, die mich enorm motivieren: 1. Es gibt Programmierer, die Freizeit haben. 2. Es gibt tatsaechlich Programmierer mit Familie. Ich muss also nicht mein ganzes Leben meinem Job opfern. Das sind doch mal gute Aussichten, oder? :) Na gut, ich will nicht zu viel quatschen und Bilder sagen sowieso viel mehr als Worte. Hier also ein paar visuelle Eindruecke fuer euch:

der Blick von einem kleinen Aussichtspunkt in Feilding:


extra fuer euch in Deutschland ein paar Schafe (da ich sicher bin, dass ihr das erwartet... ;) )

mein Gastvater beim Auswerfen der Angel:

...und der Ozean... schoen, oder?



4 Kommentare:

  1. schöööööööööööön isses da :)

    AntwortenLöschen
  2. und? haste dich inzwischen mit deiner arbeit angefreundet? kommst du klar?

    AntwortenLöschen
  3. Die Hühnerbeine kann man auch in Berlin essen, hab ich jedenfalls schon mal bei einem Chinesen gesehen. Habs aber auch sein lassen ^^

    Schicke Bilder!

    AntwortenLöschen
  4. Hallo du gemeine Fernweh-Verursacherin!! :)
    Nachdem du mir versprochen hast dass ich jetzt auch als Nicht-Programmier-Genie dir hier was hinterlassen kann, dachte ich ich nutze die Gunst der Stunde :)
    Das klingt alles als würde es dir ganz gut gehen, trotz Heimweh (das geht vorbei, glaub mir!) und kleinen Job-Strapazen... (Arbeiten wird sowieso vollkommen überbewertet, eine Weisheit eines Mit-Azubis von mir der sich beschwert hat dass ich bei der Arbeit so lange auf eine Mail von ihm nicht geantwortet habe...)!
    Genieß das Meer (erwähnte ich schon: du Schuft!^^) und die Zeit, das halbe Jahr ist bestimmt am Ende viel zu schnell vorbei...
    Berlin denkt an dich :)

    die Lisa

    AntwortenLöschen